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Naturfotografie Naturfotografie ist ein Bereich der Naturfotografie, dessen Interesse der Natur, den natürlichen Phänomenen, Landschaften und Lebewesen gilt. Es kann zwischen künstlerischer Naturfotografie, dokumentarischer Naturfotografie zu wissenschaftlichen Zwecken und Naturfotografie als Unterhaltung und als Hobby des Amateurs unterschieden werden, wobei die Grenzen oft fließend sind. Es wird meist mit dem vorhandenen Licht und Tageslichtfilm gearbeitet, die vorgefundenen Situationen sollen möglichst natürlich wiedergegeben werden. Die als Kalender oder Fotoreportage beliebten, oftmals stimmungsvollen Darstellungen von Tieren, Pflanzen und Landschaften können u. a. von historischen Sujets der Malerei hergeleitet werden, insbesondere der Landschaftsmalerei der Romantik; eine Sehnsucht nach Freiheit, vermeintlicher Unverdorbenheit und Abstand zur Zivilisation findet hier Ausdruck. Quelle: Wikipedia ____________________________________________________________________________________________________________________________________________ 1. Naturfotografie: Was ist das?Unter
Naturfotografie versteht naturgemäß jeder etwas anderes: Der
eine meint damit Aufnahmen ihn beeindruckender Landschaften; ein
anderer versteht darunter die exakte fotografische Dokumentation
unserer Landschafttypen und ihrer Flora und Fauna; für die einen
fängt sie schon mit Fotos aus dem Stadtwald und gar dem eigenen
Garten an, während sich nach dem Verständnis anderer nur dort
Naturfotografie betreiben läßt, wo die Natur noch Natur ist: in
Naturschutzgebieten, Nationalparks etc. Wie aber Naturfotografiert unsere Natur am besten? Was muß man dafür wissen, können, beachten, haben? Also: Wie wird man ein guter Naturfotograf? Einer der bekanntesten Naturfotografen, Fritz Pölking, schrieb vor Jahren einmal:
"Ein guter Vogelfotograf zu werden ist nicht schwer, man braucht dazu lediglich: Nicht eben
wenig, was dieser Profi da von einem Laien oder angehenden Profi
der Naturfotografie verlangt! Eines aber macht die
Sechs-Punkte-Liste deutlich: Es kommt nicht in erster Linie auf
die technische Ausrüstung an – die erwähnt Pölking hier nicht
einmal – und auch nicht nur auf den handwerklich perfekten
Umgang mit eben dieser Ausrüstung. Ausschlaggebend für den
Unterschied zwischen durchschnittlichen und guten Naturfotos
sind letztlich bestimmte Anlagen oder Talente, nämlich die
Einstellungen solcher Berufsgruppen zur Natur, die sich (unter
anderem) mit Natur befassen. 2. Was man sehen können muß"Sehen" können, das klingt so banal. Viele Menschen sehen schon, wenn sie denn einen solchen haben, im eigenen Garten nicht viel – und bei einigen von ihnen gibt es auch nicht viel zu sehen, weil sie die Anzahl der Pflanzearten und damit indirekt auch der Tierarten auf exakt das Maß gestutzt haben, das ihrer Kenntnis der Natur entspricht. Meist gibt es aber sehr viel mehr zu sehen, als der Gartenbesitzer glaubt: die Wildpflanzen etwa, die sich plötzlich an irgendeiner Stelle ansiedeln und wunderschöne, zunächst ganz unbekannte Blüten schieben; schon im zeitigen Frühjahr die vielen unterschiedlichen Bienenarten, die zwar von weitem der Honigbiene ähneln, bei genauem Hinsehen aber ihre eigene Art offenbaren, und ihre Brutgänge in altem Holz, in Mauern oder im Boden am Wegesrand; die Vögel, die aus dem Winterquartier zurückkehren und im Garten – hoffentlich – eine Nistmöglichkeit finden; die Asseln, Hundert- und Tausendfüßer im Laub, das hoffentlich nicht in den Müll verfrachtet wurde; die Heuschrecken, die sich im Sommer plötzlich bemerkbar machen; die Spinnen, die im Netz oder springend Beute machen; die Liste ließe sich fortsetzen. Wer das nicht zu sehen vermag, der wird auch kein guter Naturfotograf. 3. Was man wissen muß"Wissen"
ist bekanntlich Macht, und hier macht sie das Gesehene erst
verständlich und Naturfotografie erst möglich. Nehmen wir ein
Beispiel: die erwähnten Heuschrecken. Plötzlich sind sie im
Sommer da, sofern der Garten noch halbwegs naturnah ist und der
Rasen nicht ständig gemäht wird. Sie werden wohl irgendwie aus
der "Natur" eingewandert sein, denkt sich mancher, so
unattraktiv scheint also der eigene Garten nicht zu sein.
Tatsächlich können diese Musikanten schon viel früher da gewesen
sein, sogar schon im Mai. Nur zu sehen waren sie nicht. Wirklich
nicht? Quelle: http://www.tierundnatur.de ____________________________________________________________________________________________________________________________________________
Naturfotografie - Definition Die FIAP Definition von Naturfotografie lautet: „Die Naturfotografie stellt lebende und nicht gezähmte Tiere oder nicht angebaute Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung dar, sowie die Geologie und die große Verschiedenartigkeit der Naturerscheinungen, von den Insekten bis zu den Eisbergen. Fotos von domestizierten Tieren, die in Gehegen gehalten werden oder irgendwo einer Einschränkung unterworfen sind, sowie die von angebauten Pflanzen sind unzulässig. Ein geringer Eingriff des Menschen ist annehmbar, wenn es sich um Naturthemen handelt, die sich einer vom Menschen veränderten Umwelt anpassen oder Naturgewalten wie Orkane und Sturmfluten, die sie zurückerobern. Das Originalfoto muss vom Fotografen aufgenommen worden sein, wobei das fotografische Verfahren unwesentlich ist. Jegliche Manipulation oder Abänderung der Originalaufnahme muss sich auf geringfügiges Retuschieren von Fehlern beschränken und darf auf gar keinen Fall den Inhalt der Originalszene verändern. Quelle: austrian/trierenberg super circuit ____________________________________________________________________________________________________________________________________________
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